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Kaffee (auch koffeinfreier) ist ein Problem, weil Kaffee Säuren enthält. Das führt dazu, dass die Bakterien sich sehr schnell vermehren und sofort den „Kaffee-Atem“ provuzieren.

Alkohol kann einen gelegentlich schlechten Atem zu einem sehr schlechten Atem oder Geschmack machen. Dabei gibt es keinen Unterschied, ob es Alkohol in Bier, Wein, hochprozentigen Getränken oder sogar in kosmetischen Mundwässern ist. Durch den Alkohol wird der Mund sehr schnell besonders trocken, was unmittelbar zu schlechtem Atem führen kann. Manche Mundwässer enthalten sogar mehr Alkohol als Wein (der im Durchschnitt 11 - 13% enthält). Außerdem konnten einige Studien zeigen, dass zuviel Alkohol über einen längeren Zeitraum Zahnfleisch und Mundschleimhaut schädigt.

Ernährung und schlechter Atem

von Dr. Harold Katz

Wenn Sie nach dem Essen schlechten Atem haben, dann könnte es sein, daß dies die Folge einer Reaktion zwischen Bakterien und proteinhaltiger Nahrung (Milch, Käse, rohes Fleisch) ist.

Wenn das Problem jedoch lange nach einer Mahlzeit immer noch besteht (z.B. bei einer Diät, regelmäßigem Training), dann kann das die Folge von Flüssigkeitsmangel im Körper sein, oder weil der Körper die Fettreserven in Energie umsetzen will. Man nennt das Ketose; dabei entsteht auch eine Art von chemisch schlechten Atem.

Wenn das Mundgeruch-Problem hauptsächlich abends auftritt, ist vermutlich ein zunehmender Sauerstoffmangel im Speichel dafür verantwortlich. Das kommt wahrscheinlich vom vielen Reden tagsüber - und geht fast jedem so.

MILCHPRODUKTE (Milch, Käse, Joghurt, usw.) beeinflussen den Atem unangenehm:
Hier spielt der Eiweißgehalt, nicht der Fettgehalt eine Rolle, dabei ist teilentrahmte Milch genauso schlimm wie Vollmilch. Das Problem entsteht dadurch, dass bestimmte Bakterien im Mund die Milch-Eiweiße (schwefelhaltig) abbauen mit der Folge von schlechtem Geruch und Geschmack.

Jeder weiß, dass Zwiebeln und Knoblauch sofort einen schlechten Atem hervorrufen. Die Ursache hierfür liegt an den von Haus aus enthalten intensiv riechenden Schwefelverbindungen.

Zucker ist ein Problem, denn alle Bakterien vermehren sich gut in einer zuckerreichen Umgebung. Sollten Sie also Pfefferminze oder Süßigkeiten essen, dann achten Sie auf deren Zuckerfreiheit. Manche Pfefferminz-Produkte behaupten einfach von sich, trotz Zuckergehalt eine atemerfrischende Wirkung zu haben. Sie machen natürlich genau das Gegenteil! Lassen Sie sich nicht trügen, denn obwohl Sie einen "guten Geschmack" im Mund haben können, kann der Atem für andere übel riechen.
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